Chronik der Dorotheen-Apotheke Essen


Am 16. Juli 1923 erhält der Apotheker Nikolaus Carl Klein vom Oberpräsident der Rheinprovinz die Konzession zur Errichtung einer neuen Apotheke in Essen-Rüttenscheid, „jedoch unter der Bedingung, dass er sich der Zahlung einer nach den Erträgnissen des Geschäfts abgestuften Betriebsabgabe sowie den sonstigen Bestimmungen des in Aussicht stehenden neuen Apothekengesetzes unterwirft.“

Am 7. November erhält Nikolaus Carl Klein eine medizinalpolizeiliche Genehmigung zur Errichtung der Dorotheen-Apotheke im Hause Rüttenscheider Str. 121.

Am 15.4.1924 eröffnet die Dorotheen-Apotheke und wird am 7. Februar 1928 erstmals ins Handelsregister Essen eingetragen.

An Pfingsten 1927 erfolgt die Verlegung der Apotheke in die jetzigen Räume in der Rüttenscheider Str. 107.

1934 wird die Offizin um 1,15 m verbreitert.

Am 1. April 1939 verpachtet der Apotheker Klein seine Apotheke aus gesundheitlichen Gründen an den Apotheker Ernst Petermann.

Im Oktober und Dezember des Jahres 1944 wird die Apotheke durch Bomben stark beschädigt. Sie kann den Betrieb erst am 1. März 1945 wieder aufnehmen.

Nach dem Tod von Ernst Petermann pachtet Apotheker Herbert Schüpphaus die Dorotheen-Apotheke im Jahr 1956. Er erweitert die Lagerräume durch Einzug einer Zwischendecke im Jahr 1959.
1968 kauft Herbert Schüpphaus die Apotheke und führt sie bis 1983.

Im Jahr 1984 verkauft Herr Schüpphaus die Dorotheen-Apotheke an Frau Apothekerin Renate Zirvas. Ein Umbau, neue Außendarstellung und die Einführung und Nutzung neuer Medien sind der Beginn einer neuen modernen Zeitrechnung der Apotheke.

Am 1. Februar 1996 kauft der Apotheker Wolfgang Blume die Dorotheen-Apotheke. Nicht zuletzt mit dem Umbau der Apotheke 1998 in ihr jetziges Erscheinungsbild betreibt er seither erfolgreich die konsequente Umgestaltung zum modernen, kundenorientierten Dienstleistungszentrum im Gesundheitswesen.

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