Cholesterin
...ist für den Organismus lebenswichtig. Es wird vom Organismus
selbst gebildet, zum anderen aus der Nahrung aufgenommen. Von der Bildung
im Körper, der Zufuhr und der Ausscheidung hängt der Cholesterinspiegel
ab. Selbst bei cholesterinfreier Ernährung kann der Blutspiegel
zu hoch sein, wenn der Körper zuviel davon bildet.
Es wird geschätzt, daß etwa 20% - 30% der deutschen Bevölkerung
eine Fettstoffwechselstörung haben - mit allen möglichen negativen
Folgen für das Gefäßsystem:
Herzinfarkt oder Gehirnschlag.
Der normale Blutcholesteringehalt
liegt zwischen 150 und 220 mg/dl.
Der Gesamtcholesterin wird in HDL- und LDL-Cholesterin unterteilt. Besonders
LDL-Cholesterin wirkt
schädlich auf die Gefäßwände, also arteriosklerosefördernd.
Man spricht daher auch vom "schlechten" Cholesterin. Das HDL-Cholesterin
- auch "gutes" Cholesterin genannt - übt dagegen eine
Schutzwirkung aus, da es beim Abbau des LDL-Cholesterins mithilft.